Marokko

Marokko – Aït-Ben-Haddou

Nach unserem Aufenthalt in Marrakesch ging es weiter mit dem Mietwagen über das Atlas-Gebirge ins Hinterland. Eine Reise als Selbstfahrer ist vielleicht nicht das erste, das einem bei Marokko einfällt, aber sobald man das Getümmel der Großstadt hinter sich gelassen hat, ist es ein sehr entspanntes Fahren. Der Vorteil vom Selberfahren ist natürlich vor allem, das man so viele Fotostopps machen kann, wie man möchte. Und eine Fahrt in riesigen Schleifen über die hohen Berge, die muss einfach fotografisch festgehalten werden.
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Unser nächstes Ziel war die kleine Stadt Aït-Ben-Haddou (oder auch Aït Benhaddou geschrieben). Bekannt ist die Stadt für ihren historischen Kern, die Kasbah, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Kasbah ist eine Festung aus Stroh und Lehm (und auch unser Hotel war in diesem Stil gebaut). Die einzelnen Gebäude gehen ineinander über und sind teilweise verschachtelt, so dass man gar nicht genau weiß, wo das eine Haus aufhört und das nächste anfängt. Teilweise sind die Gebäude bewohnt, doch viele neuere liegen außerhalb der Kasbah und unser Eindruck war, dass sich das Leben auf jeden Fall eher dort abspielt. Die Kasbah ist also eher als ein Freilichtmuseum zu betrachten und es lohnt sich, die vielen Stufen zu erklimmen, um von oben einen tollen Ausblick über die Landschaft zu haben.
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Laut Wikipedia wurde für den Film „Jesus von Nazareth“ ein Großteil der alten Stadt in den 70ern restauriert und auch zwischen 2000 und 2015 haben einige Restaurierungsarbeiten stattgefunden. Der Ort dient immer wieder als Fimkulisse, da es eine der wenigen in dieser Form noch erhaltenen Siedlungen ist. Im nahegelegenen Ouarzazate haben sich einige Filmstudios angesiedelt. Ein Film, der unter anderem hier gedreht wurde und der jedem bekannt sein dürfte, ist „Gladiator“.

Unser Hotel hat uns sehr gut gefallen. Das Wasser im Pool war sehr kalt und auch wenn die Lufttemperatur im Oktober recht warm war, war uns nicht so sehr nach Abkühlung. Aber zum Ausspannen auf den Liegen war der Pool auf jeden Fall eine tolle Kulisse. Wir haben abends noch lange auf der Terasse gesessen, Karten gespielt und Minztee getrunken. Das Hotel bot ein Abendessen an, für das man sich bei Ankunft anmelden musste. Wir hatten keine große Lust, uns was im Ort zu suchen und sagten daher gerne ja – was eine gute und leckere Entscheidung war!
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Und ganz ehrlich – ist das nicht ein toller Ausblick fürs Frühstück? Im Schatten war es am Morgen noch etwas frisch, aber Blick auf die Kasbah entschädigt für sowas 🙂
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2 Kommentare zu „Marokko – Aït-Ben-Haddou

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