Marokko

Marokko – eine Rundreise mit Start in: Marrakesch

Marokko. Das sind Wüste, Oasen, buntes Treiben in den Städten, Minztee & Couscous – einfach ein Traum aus 1001 Nacht in klein. 2013 hatten wir das Vergnügen, einen Teil dieses außergewöhnlichen Landes zu sehen. Diesmal wollten wir nicht auf eigene Faust planen und hatten im gleichen Jahr gute Erfahrung mit Erlebe-Fernreisen in Bali gemacht. Also buchten wir auch Marokko bei dem Individual-Reiseanbieter – wieder ein voller Erfolg!
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Unsere Reise führte uns nach ein paar Tagen in Marrakesch ins Hinterland bis zu unserem Wüstencamp, wo wir eine Nacht verbringen sollten. Ich werde nach und nach die einzelnen Stationen hier verlinken:

1.Marrakesch
2.Wanderung im Atlas-Gebirge
3. Aït-Ben-Haddou
4. Marokko – auf dem Kamel ins Wüstencamp
5. …?
 

Unser Riad
Aber nun widmen wir uns erstmal Marrakesch, einer wirklich atemberaubenden Stadt. Wir reisten mit Ryanair (leider für uns die einzige Direktverbindung nach Marrakesch, denn ich bin da echt kein Fan von) am Abend an und konnten so am ersten Tag noch gar nicht unsere Unterkunft so richtig genießen. Am nächsten Morgen erwartete uns dann die Unterkunft in all ihrer Schönheit mit Frühstück auf der Dachterasse mit frischgepresstem Orangensaft, hausgemachtem Joghurt, Früchten, Kaffee und Gebäck. Die Riads in der Medina in Marrakesch haben ein offenen Innenhof. Das „Dach“ bilden lediglich Stoffbahnen.
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Durch die Medina
Am Tag nach unserer Ankunft wurden wir bei einer vormittäglichen Stadtführung mit dem Gewimmel in Marrakesch vertraut gemacht. Der Vorteil bei einer Buchung über einen Anbieter: man macht Sachen, die man vielleicht auf eigene Faust nicht unbedingt gemacht hätte. Unser Guide war echt toll und konnte uns nicht nur viel über die Medina erzählen, sondern auch über die Kultur und die Bräuche. In der Medina trifft man auf viele Stände – der Duft von Gewürzen weht einem um die Nase (ab und zu auch der „Duft“ von Fisch), Gemüse und Obst lachen einen an, aber man findet auch ganz tolles Kunsthandwerk. Auch hier der Nachteil von Ryanair – man kann nicht zu viel einkaufen, da man auf sein sehr knapp bemessenes Gepäcklimit achten muss. (Wir haben es trotzdem geschafft, einen Teppich zu kaufen und wieder mit zurück zu nehmen, aber dazu an anderer Stelle mehr 😉 ) Man kann wirklich stundenlang durch die kleinen Gässchen wandern und wird immer wieder etwas zu entdecken finden. Man muss lediglich aufpassen, dass man auch wieder den Weg zurück findet.
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El Badi-Palast
Dieser Palast wurde von Sultan Ahmed el-Mansour erbaut und er nannte ihn „der Unvergleichliche“. Leider ist von der ganzen Schönheit heute nicht mehr viel zu sehen, aber noch einiges zu erahnen. Der Palast existierte wohl nur ca. 100 Jahre lang, da ein späterer Herrscher den Palast lieber als Material für seinen neuen Palast in einer anderen Stadt nutzte. Was man heute noch bewundern kann, sind die Außenmauern aus Lehm, großflächige Grünanlagen und das Wasserbecken. Hier und da ragen noch Mauern aus dem Boden und zeigen, was da alles eines Tages noch an Räumlichkeiten stand. Auf den Mauern nisten Störche, wie man sie in Marrakesch viel sieht.
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Bahia-Palast
Ein absolutes Must-See in Marrakesch ist der Bahia-Palast. Von außen unscheinbar, enthüllt er seine ganze Schönheit, wenn man eintritt. Dies ist laut unserem Guide übrigens typisch im Islam: protze mit deiner Schönheit und deinem Reichtum nicht nach außen hin, sondern genieße es für dich. Der Bahia Palast besteht aus unzähligen Räumen die im andalusischen und maurischen Stil gebaut bzw. geschmückt sind. Wir waren froh unseren Guide dabei zu haben, der uns die Highlights zeigte, denn die schiere Fülle an Räumen ist sonst echt überwältigend.
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Djemaa el-Fna
Unsere Stadtführung endete auf den Djemaa el-Fna, oft als „Herz von Marrakesch“ bezeichnet. Es ist ein großer Platz mit vielen Markständen und Schaustellern, wie z.B. Schlangenbeschwörern. Um den Platz liegen Geschäfte und Restaurants und ihr solltet euch auf jeden Fall in eins von letzteren setzen, um von dort einen tollen Blick über den Platz zu haben. Es kommt einem Wimmelbild gleich und ich persönlich könnte dem Treiben stundenlang zuschauen. Besonders spannend wird es am Abend!
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Essen & Trinken
Und natürlich gehört Minztee und gutes Essen aus der Tajine dazu. So begegnete es uns noch oft auf unserer Reise. Ich entschied mich meist für eine Gemüse-Tajine und Thomas‘ Lieblingstajine wurde eine mit Fleischbällchen in Tomatensoße. Als Fan von Cousous gab es auch damit einige Essens-Varianten. Es war ein wahres Schlemmer-Paradies!
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Unsere nächste Station folgt nächsten Donnerstag! 😉

2 Kommentare zu „Marokko – eine Rundreise mit Start in: Marrakesch

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